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Nationalparks & Naturreservate
Namdapha-Nationalpark & Tigerreservat
Der fast unbekannte Namdapha-Nationalpark grenzt an Myanmar und verfügt über eine sagenhafte Fauna, viele Säugetiere und Vogelarten. In den Tälern bietet der tropische Regenwald eine reiche Pflanzenpracht und ornithologische Besonderheiten. Der Nationalpark reicht vom Tiefland bis auf 4500 m Höhe. Darin leben alle vier Wildkatzenarten Indiens, viele seltene Vogelarten und weitere interessante Tiere wie Elefanten, Bären, Takine, Moschusochsen, Plumplori (Nycticebus coucang), Kleiner Panda (Ailurus fulgens) und verschiedene Affenarten.
Mouling-Nationalpark
Der Mouling-Nationalpark liegt im Distrikt Upper Siang. Er beherbergt eine reichhaltige Pflanzenwelt und zahlreiche Vogelarten.
Geschichte
Arunachal Pradesh ist erst seit dem 20. Februar 1987 ein eigenständiger indischer Bundesstaat. Zuvor war das Gebiet dem Staat Assam einverleibt. Die Mehrzahl der Völker war bis ins 20. Jahrhundert ohne Schrift. Deshalb sind die zahlreichen archäologischen Funde die einzigen Zeugen des reichen kulturellen Erbes. Über schriftliche Überlieferungen verfügen einzig die Monpa im Nordwesten.
Die Region Arunachal Pradesh geriet spätestens im 17. Jahrhundert in die Machtsphäre der tibetischen Gelugpa-Schule und wurde von Lhasa aus kontrolliert.
Nach dem Einmarsch der Briten nach Tibet kontrollierten diese Tawang und die daran anschliessenden Gebiete. Dies wurde im Vertragswerk der – von China nicht ratifizierten – Shimla-Konferenz 1914 festgeschrieben. In der Folge formierten die Briten aus dem Gebiet ein bundesstaatsähnliches Territorium, das allerdings kaum zu kontrollieren war. Nach der Unabhängigkeit Indiens bemühte sich die Regierung um eine Integration der Region in den jungen Staat. In der Folge entbrannte um die Grenzregion jedoch 1962 ein offener Krieg mit China. In dessen Verlauf drangen chinesische Truppen bis in die Assam-Ebene vor, zogen sich aber wieder zurück.
1972 erhielt das Gebiet von Indien den Status eines Unionsterritoriums mit dem Namen Arunachal Pradesh, das 1975 in einen Bundesstaat umgewandelt wurde. Da China seine Ansprüche nicht aufgegeben hat, betrachtet es diesen formellen Akt als illegal.
Festtagskalender:
Stamm |
Distrikt |
Distriktshauptstadt |
Fest |
Ungefähres Datum |
Monpas |
Tawang & West Kameng |
Tawang & Bomdila |
Lossar (Tibetisches Neujahr) |
11. Februar |
Monpas |
Tawang |
Tawang |
Buddha Mahotsava |
Mitte Oktober |
Mijis |
West Kameng |
Bomdila |
Khan |
11. Feb./März |
Nishings |
East Kameng,
Lower Subansiri, Kurung Kummey, Papum Pare |
Seppa, Ziro, Laying Yangte, Itanagar |
Nyokum |
26. Februar |
Sulungs |
East Kameng |
Seppa |
Gomkum Gompa |
15. April |
Hill Miris |
Lower Subansiri, Upper Subansiri |
Ziro, Daporijo |
Boori Boot |
6. Februar |
Apatanis |
Lower Subansiri |
Ziro |
Dree |
5. Juli |
Togins |
Upper Subansiri |
Daporijo |
Si-Donyi |
6. Januar |
Adis |
Upper Subansiri, West Siang |
Daporijo, Along |
Mopin |
5. April |
Adis |
West Siang, Lower Dibang Valley, Upper Dibang Valley |
Along, Roing, Anini |
Solung |
1. September |
Taroon & Kamman Mishmis |
Lohit |
Tezu |
Tamladu |
15. April |
Khampti |
Lohit |
Tezu |
Sangken |
15. April |
Singpho |
Lohit |
Tezu |
Shapwang Yawng Manau poi |
14. Februar |
Idu Mishmis |
Lower Dibang Valley, Upper Dibang Valley |
Roing, Anini |
Reh |
1. Februar |
Wanchos |
Tirap |
Khonsa |
Oriah |
16. Februar |
Noctes |
Tirap |
Khonsa |
Chalo-Loku |
25. November |
Tangsas |
Changiang |
Changiang |
Mol |
April |
Mopin |
Upper Siang |
Yingklong |
Mopin |
5. April |
Solung |
Upper Siang |
Yingklong |
Solung |
1. September |
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